Durch erste Todesfälle in der Familie und dem Freundeskreis wurden uns unterschiedliche
Erlebnisse zuteil. Dennoch haben sich uns teilweise dieselben Fragen gestellt und ähnliche Erkenntnisse offenbart.
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Wie plötzlich so ein Leben zu ende gehen kann.
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Wie wenig von so einem Leben übrig bleibt.
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Wie sehr mit der verstorbenen Person auch gemeinsame Erinnerungen, Gefühle und Gedanken sterben und ein
Gefühl der Leere hinterlassen.
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Warum die meisten Menschen nicht mit der Trauer Anderer umgehen können.
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Warum sich keiner mehr die Zeit, zu trauern nimmt.
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Wie der möglicherweise große und weit verstreute Bekannten- und Freundeskreis eines Menschen im
Ernstfall informiert wird. Kennt jeder jeden?
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Was mit unehelichen Kindern, Kollegen und Bekannten ist. Wissen der Partner oder die Eltern, wer
wer ist?
Jeder Mensch ist anders. Was aber verbindet die meisten?
Wünsche? Hoffnungen? Moralvorstellungen?
Bestimmt. Aber gibt es noch mehr? Ungeklärte, offene Situationen? Im Rückblick nicht
zufriedenstellende Ergebnisse? Dinge, die man eigentlich gerne loswerden würde, aber aus gesellschaftlichen oder sonstigen Gründen lieber verschweigt? Was, wenn die Hinterbliebenen es von anderen
erfahren?